Freitag, 16. Dezember 2011
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Provisionsabgabeverbot in letzter Instanz - Versicherungsbote.de
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Studie Altersvorsorge Versicherer 2011: Private Rente / Garantierte Renten sanken um etwa 5 Prozent zum Vorjahr - Testsieger ist Axa, vor Zurich und HDI-Gerling | Deutsches Institut für Service-Qualität | Presseportal.de
Hamburg (ots) - Aufgrund der Senkung des garantierten Zinssatzes von 2,25 auf 1,75 Prozent ab 2012 schließen viele Verbraucher noch in diesem Jahr eine private Rentenversicherung ab. Doch wie umfassend werden die Kunden von den Versicherern beraten und wie attraktiv sind die Renditeprognosen? Das Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv die 15 größten Versicherer.
Versicherte spüren die Finanzkrisen deutlich, denn die untersuchten Angebote offenbarten große Rendite-Differenzen. Die garantierten Renten sanken bei den privaten Rentenversicherungen im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich fünf Prozent.
Insbesondere bei den Renten mit Berücksichtigung von Überschüssen konnten deutliche Unterschiede unter den Versicherern festgestellt werden. "Bei der Auswahl des richtigen Anbieters sind bis zu 23 Prozent mehr Rente für die Versicherten drin, wobei wir es hier nur mit Prognosewerten zu tun haben", kommentiert Markus Hamer, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts.
Während bei den klassischen Produkten die garantierten Renten nur wenig variieren, war bei den fondsgebundenen Produkten bei einer prognostizierten Entwicklung von 3 Prozent je nach Anbieter eine Rentensteigerung von bis zu 27 Prozent möglich.
Der Service war im Durchschnitt befriedigend. Lediglich ein Versicherer bot guten Service, ein Drittel der Unternehmen erhielt sogar nur ein ausreichendes Qualitätsurteil. Kaum ein Versicherer konnte beim Service und bei den Produkten gleichermaßen überzeugen. Im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich ähnliche Schwächen im Service, vor allem bei der E-Mail-Bearbeitung
Axa sicherte sich den ersten Rang in Bereich Privat-Rente. Im Service punktete das Unternehmen vor allem am Telefon mit kompetenten und freundlichen Mitarbeitern. Zudem profilierte sich das Unternehmen durch das hervorragende Produktrating von Franke und Bornberg und die hohe Rente bei der fondsgebundenen Privat-Rente.
Auf dem zweiten Rang positionierte sich Zurich und überzeugte durch ein gutes Ergebnis für die Produktleistung sowie den besten Internetauftritt.
Auf den dritten Rang kam HDI-Gerling. In der Leistungsanalyse bot der Versicherer bei der klassischen Privat-Rente die höchste Rente und Ablaufleistung mit Überschüssen.
Am 8.12.2011 wurden bereits die Ergebnisse zur Riester- und Rürup-Rente veröffentlicht. Über alle drei Produktbereiche Riester-Rente, Rürup-Rente sowie private Rente betrachtet, wurde Axa "Bester Anbieter Altersvorsorge Versicherer 2011".
AachenMünchener folgte auf Gesamtrang zwei, Nürnberger wurde Dritter.
Das Deutsche Institut für Service Qualität analysierte von Oktober bis November 2011 insgesamt 15 Versicherer. Die Servicequalität wurde anhand von insgesamt 75 verdeckten persönlichen Beratungen, 300 Telefon- und E-Mail-Tests, sowie 150 Internet-Nutzerbetrachtungen und 15 Inhaltsanalysen der Websites durchgeführt.
Insgesamt flossen 540 Servicekontakte in die Analyse ein. Die Produktanalyse erfolgte in Kooperation mit dem Versicherungsanalysten Franke und Bornberg zum Stichtag 1. Oktober 2011.
Mehr dazu: n-tv Ratgeber - Test, Donnerstag, 15. Dezember um 18:35 Uhr
Das Deutsche Institut für Service-Qualität verfolgt das Ziel, die Servicequalität in Deutschland zu verbessern. Das Institut prüft unabhängig anhand von mehrdimensionalen Analysen die Dienstleistungsqualität von Unternehmen und Branchen. Dem Verbraucher liefert das Institut bedeutende Anhaltspunkte für seine Kaufentscheidungen. Unternehmen gewinnen wertvolle Informationen für das eigene Qualitätsmanagement.
Veröffentlichung nur unter Nennung der Quelle: Deutsches Institut für Service-Qualität im Auftrag von n-tv.
MetallRente – 10 Jahre auf Erfolgskurs
Berlin, 15.12.2011. Das gemeinsam von den Tarifvertragsparteien der Metall- und Elektroindustrie ins Leben gerufene Versorgungswerk MetallRente blickt auf zehn erfolgreiche Jahre zurück. „Der Erfolg gibt uns Recht“, erklärten Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser und der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, bei einer Veranstaltung zum Jubiläum. „Mit der MetallRente haben wir eine gemeinsame Einrichtung geschaffen, für die sich heute 20.000 Unternehmen und 400.000 Beschäftigte entschieden haben.“ Damit sei die MetallRente nicht nur das größte Branchenversorgungswerk, es setze auch qualitativ den Maßstab bei der betrieblichen Altersvorsorge.
Die Struktur des Versorgungswerkes stelle sicher, dass Beschäftigte und Unternehmen von den Leistungen profitieren: Die Beschäftigten durch vorteilhafte Konditionen, die Unternehmen durch eine einfache und unkomplizierte Umsetzung. „Das besondere Vertrauen zeigt sich auch darin, dass die MetallRente selbst in der Krise gegen den Branchentrend gewachsen ist. Dabei sind die Angebote angepasst und sinnvoll ergänzt worden, jüngst durch einen Baustein zur Berufsunfähigkeitsversicherung“, erklärte der MetallRente-Geschäftsführer Heribert Karch.
Kannegiesser und Huber sprachen sich dafür aus, die betriebliche Altersvorsorge zu stärken und weiterzuentwickeln. Kannegiesser erklärte: „Von der Politik erwarten wir klare Rahmenbedingungen für eine Weiterentwicklung der betrieblichen Altersvorsorge.
Statt sich in der Förderung von Mitarbeiterbeteiligung und Wohn-Riester zu verzetteln, sollte die Politik die knappen Mittel lieber auf die betriebliche Altersvorsorge konzentrieren. Dieses Instrument hat sich für Arbeitnehmer und Arbeitgeber bewährt.“ Berthold Huber sagte: "Noch heute hat etwa die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland keine Betriebsrentenzusage. Die Unternehmen müssen sich noch wesentlich stärker in der betrieblichen Altersvorsorge engagieren und möglichst jedem Beschäftigten eine betriebliche Altersversorgung anbieten“.
Die MetallRente wurde 2001 als gemeinsame Einrichtung von Gesamtmetall und IG Metall gegründet. Das Versorgungswerk stellt Angebote für die betriebliche und private zusätzliche Altersvorsorge sowie die Absicherung von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenen bereit. Dem Versorgungswerk der Metall- und Elektroindustrie haben sich auch die Stahlindustrie und die Branchen Textil sowie Holz und Kunststoff angeschlossen.
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Deutscher Bundestag: Zahl der Riester-Verträge verzehnfacht
Berlin, 14.12.2011 (hib/HLE) Bis zum 30. September 2011 sind insgesamt 14,997 Millionen Riester-Verträge abgeschlossen worden. Damit hat sich die Zahl der Verträge in den letzten zehn Jahren mehr als verzehnfacht. Mit Riester-Verträgen soll die „vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung unvermeidlich gewordene Absenkung des Leistungsniveaus in der umlagefinanzierten gesetzlichen Rentenversicherung“ möglichst ausgeglichen werden, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (17/7964) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/7714).
Bei den meisten Riester-Verträgen handelt es sich um Versicherungen (10,639 Millionen), gefolgt von Investmentfondsverträgen (2,921 Millionen). Außerdem gibt es 733.000 Banksparverträge. Die noch relativ junge Möglichkeit zu „Wohn-Riester“/Eigenheimrente nutzen bereits 704.000 Bundesbürger.
Die Bundesregierung weist in ihrer Antwort auch auf die Möglichkeit hin, dass bis zu 15 Prozent der Beiträge zur Riester-Rente zur Absicherung des Erwerbsminderungsrisikos eingesetzt werden können.
Unbestritten berge eine Erwerbsminderung während der typischen Erwerbsphase ein Risiko für das spätere Alterseinkommen.
Zur Verbesserung des Erwerbsminderungsschutzes in der ersten Säule der Alterssicherung (gesetzliche Rente) plant die Bundesregierung, die sogenannte „Zurechnungszeit“ bei den Erwerbsminderungsrenten stufenweise von heute 60 Jahren auf das 62. Lebensjahr anzuheben. Damit werde das Niveau der Erwerbsminderungsrenten langfristig um etwa fünf Prozent erhöht. „Erwerbsgeminderte werden damit langfristig so gestellt, als ob sie mit dem bisherigen Einkommen zwei Jahre länger als bisher weiter gearbeitet hätten“, heißt es in der Antwort. Die Verlängerung solle parallel zur Anhebung der Regelaltersgrenze erfolgen, damit sich der Abstand der Zurechnungszeit zur Regelaltersgrenze nicht vergrößere, sondern auch in Zukunft fünf Jahre betrage.
Bei den meisten Riester-Verträgen handelt es sich um Versicherungen (10,639 Millionen), gefolgt von Investmentfondsverträgen (2,921 Millionen). Außerdem gibt es 733.000 Banksparverträge. Die noch relativ junge Möglichkeit zu „Wohn-Riester“/Eigenheimrente nutzen bereits 704.000 Bundesbürger.
Die Bundesregierung weist in ihrer Antwort auch auf die Möglichkeit hin, dass bis zu 15 Prozent der Beiträge zur Riester-Rente zur Absicherung des Erwerbsminderungsrisikos eingesetzt werden können.
Unbestritten berge eine Erwerbsminderung während der typischen Erwerbsphase ein Risiko für das spätere Alterseinkommen.
Zur Verbesserung des Erwerbsminderungsschutzes in der ersten Säule der Alterssicherung (gesetzliche Rente) plant die Bundesregierung, die sogenannte „Zurechnungszeit“ bei den Erwerbsminderungsrenten stufenweise von heute 60 Jahren auf das 62. Lebensjahr anzuheben. Damit werde das Niveau der Erwerbsminderungsrenten langfristig um etwa fünf Prozent erhöht. „Erwerbsgeminderte werden damit langfristig so gestellt, als ob sie mit dem bisherigen Einkommen zwei Jahre länger als bisher weiter gearbeitet hätten“, heißt es in der Antwort. Die Verlängerung solle parallel zur Anhebung der Regelaltersgrenze erfolgen, damit sich der Abstand der Zurechnungszeit zur Regelaltersgrenze nicht vergrößere, sondern auch in Zukunft fünf Jahre betrage.
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