Montag, 12. Dezember 2011

Bundesregierung sieht keine Alternative zur Rente ab 67


Berlin: (hib/CHE) Die Bundesregierung steht zur Rente ab 67. Das macht sie in ihrer Antwort (17/7966) auf eine Große Anfrage der Fraktion Die Linke (17/5106) deutlich. „Die Entscheidung von damals bleibt auch heute richtig“, betont die Regierung. Denn der demografische Wandel verändere den Altersaufbau der Bevölkerung tiefgreifend, künftig würden weniger und durchschnittlich ältere Erwerbstätige Wohlstand und soziale Sicherung erwirtschaften müssen. Schon in wenigen Jahren drohe ein Arbeitskräftemangel. 


Aber, so schreibt die Regierung weiter: „Die Folgen der Veränderung des Altersaufbaus der Bevölkerung sind gestaltbar – auch deshalb, weil die heutigen und künftigen Älteren nicht nur länger leben als Ältere früherer Generationen, sondern auch länger gesund und aktiv sind. Eine längere Erwerbsdauer ist Chance und Herausforderung zugleich.“

Aus der Antwort geht weiter hervor, dass der Beitragssatz zur Rentenversicherung von heute 19,9 Prozent bis auf 22 Prozent im Jahr 2030 ansteigt. Würde auf die Anhebung der Altersgrenzen verzichtet, fiele der Beitragssatz im Jahr 2030 um 0,5 Prozentpunkte höher aus. Gleichzeitig wäre das Sicherungsniveau vor Steuern um 0,6 Prozentpunkte geringer, heißt es in dem Schreiben.

Die Bundesregierung schreibt außerdem, dass am 31. Dezember 2009 etwa 8,5 Millionen Menschen eine Rente von rund 684 Euro monatlich aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhielten. Das seien rund 48,2 Prozent aller Renten wegen Alters zu diesem Stichtag. 

Allerdings seien diese Angaben zur Beurteilung der konkreten Einkommenssituation im Alter nicht aussagekräftig, da weder weitere Alterseinkommen noch der Kontext des Gesamthaushaltes dabei berücksichtigt werden. 

„Geringe Renten sind kein Indiz für geringes Gesamteinkommen im Alter“, so die Regierung. Die Nettogesamteinkommen von Rentnerhaushalten lägen deutlich über den durchschnittlichen Renten. 

So verfügten alleinstehende Männer im Alter über durchschnittlich 1.451 Euro monatlich, bei alleinstehenden Frauen seien es rund 1.188 Euro. Rentnerehepaaren stünden monatlich etwa 2.248 Euro zur Verfügung. Tatsächlich liegt der Anteil jener, die ab 65 Jahren Leistungen der Grundsicherung im Alter beziehen, nur bei 2,5 Prozent. Damit seien 97,5 Prozent dieser Altersgruppe nicht bedürftig, heißt es in der Antwort weiter.

Gothaer wächst stärker als der Markt

Gothaer wächst stärker als der Markt



Köln, 12. Dezember 2011 Der Gothaer Konzern wird seine Wachstumsziele 2011 aller Voraussicht nach voll erreichen: Die gebuchten Bruttobeiträge werden 2011 nach aktuellem Stand um 2,7 Prozent auf 4,110 Mrd. Euro (Vorjahr 4,003 Mrd. Euro) steigen, wohingegen der Markt um 1,2 Prozent zurückgeht. Zum Konzernwachstum tragen alle Sparten bei: Das Segment Schaden/Unfall wächst um 3,2 Prozent (Markt +2,5 Prozent), der Bereich Leben um 0,3 Prozent (Markt -5,7 Prozent) und die Krankenversicherung um 5,0 Prozent (Markt +4,9 Prozent). „Wir haben einmal mehr bewiesen, dass der Gothaer Konzern auch in turbulenten Zeiten mit exzellenter Beratung und lösungsorientierten Produkten für seine Kunden erfolgreich ist“, fasst Dr. Werner Görg, Vorstandsvorsitzender des Gothaer Konzerns, die gute Geschäftsentwicklung zusammen. „Für 2012 rechnen wir erneut mit einem Beitragswachstum in allen Sparten und wollen wieder stärker wachsen als der Markt. Durch die Vorgabe von Produktivitätssteigerungen für jeden Bereich planen wir, unsere Kosten weiter zu senken. Unsere hohen Anforderungen an die versicherungstechnische Qualität gelten dabei unverändert weiter“, so Görg.

Betriebliches Gesundheitsmanagement mit zwei Awards prämiert
 
Im Herbst 2011 wurde die Gothaer gleich zwei Mal für ihr herausragendes betriebliches Gesundheitsmanagement ausgezeichnet: Mit dem Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit und dem Corporate Health Award.
Qualifizierte Mitarbeiter werden zu einer immer knapperen Ressource. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, wirkungsvolle Strategien zu entwickeln, um ihre Attraktivität am Arbeitsmarkt zu erhöhen und die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu fördern. Die Gothaer setzt dieses Instrument schon seit Jahren erfolgreich für ihre eigenen Mitarbeiter ein und unterstützt über ihr Tochterunternehmen MediExpert Gesellschaft für betriebliches Gesundheitsmanagement mbH auch andere Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von entsprechenden Konzepten. „Die betriebliche Gesundheitsförderung liegt uns sehr am Herzen, weil hier Mitarbeiterinteressen und betriebliche Vorteile aufs Engste miteinander verbunden sind", so Personalvorstand Michael Kurtenbach.
Plangemäße Kapitalanlageergebnisse für alle Risikoträger
 
Trotz Schuldenkrise, hoher Volatilität und Unsicherheit erwartet das Unternehmen 2011 plangemäße Kapitalanlageergebnisse für alle Risikoträger. Weiterhin stabile Kapitalanlageergebnisse erreicht die Gothaer durch die weitere Reduzierung von Risiko-Anlagen. Durch den Schwerpunkt der Neuanlagen auf AA/AAA-Segmenten wird die Kreditqualität erhöht. „Wir fokussieren uns 2012 weiterhin auf Kapitalanlagen mit nachhaltigen, laufenden Erträgen und werden unsere Kapitalanlagestrategie im volatilen Umfeld weiter fortsetzen“, so Finanzvorstand Jürgen Meisch zum Ausblick auf 2012.
Ratingagenturen bestätigten aktuell Unternehmensratings
 
Die Ratingagenturen Fitch Ratings (Fitch), Standard & Poor’s (S&P) und Assekurata haben auch dieses Jahr die positiven Bewertungen für die Kerngesellschaften des Gothaer Konzerns bestätigt und stufen den Ausblick weiterhin als „stabil“ ein. 
Fitch Ratings honorieren die solide Kapitalausstattung, die starke Geschäftsposition des Konzerns sowie die fortschrittlichen Prozesse und Systeme im Bereich des Risikomanagements. 
S&P bestätigt erneut die sehr gute Finanzkraft der Gesellschaften und hebt die gute Underwriting Performance im Schaden-/Unfallbereich, den starken Fokus des Managements auf ertragsorientiertem Wachstum und die spartenübergreifende, breite Aufstellung des Konzerns positiv hervor. „Es ist sehr erfreulich, dass wir gerade im Hinblick auf die aktuell schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unsere Ratingergebnisse halten konnten und der Ausblick für die Kerngesellschaften des Gothaer Konzerns weiterhin stabil eingestuft wird“, so Konzernchef Dr. Werner Görg.

Gothaer Allgemeine auf ertragreichem Wachstumskurs
 
Die gebuchten Bruttobeiträge der Gothaer Allgemeine Versicherung AG liegen mit voraussichtlich 1,416 Mrd. Euro um ein Prozent über dem Niveau von 2010. „Der Schaden/Unfallversicherer ist bei den Unternehmer- und Privatkunden gut positioniert. Im Juli 2012 werden wir mit der D&O-Versicherung ein neues Geschäftsfeld aufbauen und so aus einer Hand für den wachstumsstarken Mittelstand noch umfassenderen Versicherungsschutz anbieten“, berichtet Thomas Leicht, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine. Trotz schwierigem Marktumfeld wächst das Segment der Unternehmerkunden seit Jahren kontinuierlich. Weiteres strategisches Geschäftsfeld sind die Erneuerbaren Energien: Die Gothaer versichert in 25 europäischen Ländern Windparkprojekte und wird ihre Beitragseinnahmen 2011 in diesem Bereich um voraussichtlich 14 Prozent auf über 50 Mio. Euro ausbauen. 2011 gelang es, auch in Osteuropa eine führende Rolle aufzubauen: Die Gothaer ist nun auch in Litauen, Estland und Kroatien Marktführer.
Gothaer Leben erfolgreich mit neuer Generation in der Altersvorsorge
 
Die gebuchten Bruttobeiträge der Gothaer Lebensversicherung AG steigen auf voraussichtlich 1,189 Mrd. Euro und liegen damit über dem Niveau von 2010. Damit wächst der Lebensversicherer deutlich über Markt, der um 5,7 Prozent schrumpft. „Die strategischen Geschäftsfelder betriebliche Altersversorgung, fondsgebundene Rentenversicherungen und biometrische Lösungen tragen in erheblichem Umfang zu diesem Wachstum bei“, so Dr. Helmut Hofmeier, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Lebensversicherung AG. Die neue Generation der Altersvorsorge, die Produktlinie ReFlex, hat im Privatkundengeschäft und in der betrieblichen Altersversorgung zu einem starken Wachstum geführt. Im ersten Halbjahr 2012 wird die Gothaer Lebensversicherung AG ihre erfolgreiche Marktoffensive mit einer neuen Produktlösung im Bereich der Biometrie fortsetzen.
Gothaer Kranken: Wachstum bei versicherten Personen und Beiträgen
 
Die gebuchten Bruttobeiträge der Gothaer Krankenversicherung AG liegen mit voraussichtlich 837 Mio. Euro um 5,0 Prozent über dem Niveau von 2010 (Markt +4,9 Prozent). Die Anzahl versicherter Personen wird bis Jahresende um mehr als drei Prozent auf 565.000 Kunden ansteigen. „Die Gothaer Krankenversicherung wird auch von externer Seite als solide aufgestellter Krankenversicherer wahrgenommen. So hat uns die Ratingagentur Assekurata im fünften Jahr in Folge mit ‚gut’ bewertet“, fasst Michael Kurtenbach, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Krankenversicherung AG, zusammen. Für den Gesundheitsdienstleister gewinnt das Geschäft mit Kollektiven mehr und mehr an Bedeutung: So stiegen die Beiträge im Kollektivgeschäft bis Oktober 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 Prozent.

PTU startet mit strategischer Neupositionierung
 
Im Rahmen der Strategie, in die Wachstumsregion Mittel- und Osteuropa zu expandieren, erwarb das Kölner Unternehmen 2010 den polnischen Versicherer PTU. 2011 wird PTU erstmals voll in den Jahresabschluss einbezogen. Die gebuchten Bruttobeiträge von PTU liegen mit voraussichtlich 114,8 Mio. Euro um 5,1 Prozent über dem Niveau von 2010. PTU hat Anfang dieses Jahres die strategische Ausrichtung bis zum Jahr 2016 verabschiedet und die Umsetzung der Strategie verläuft planmäßig. Das Unternehmen fokussiert sich auf Privatkunden und kleine bis mittelständische Unternehmen und wird einen speziell auf individualisierte KMU-Produktlösungen ausgerichteten Unternehmensbereich gründen.
Asstel mit deutlichem Wachstum bei Bestandskunden
 
Die gebuchten Bruttobeiträge der Asstel Sachversicherung AG liegen mit voraussichtlich 42,5 Mio. Euro um 17,7 Prozent über dem Niveau von 2010. Die gebuchten Bruttobeiträge der Asstel Lebensversicherung AG sind mit voraussichtlich 213,4 Mio. Euro um -2,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Da die Beiträge der Lebensversicherer insgesamt aber um 5,7 Prozent schrumpfen, steht Asstel im Marktvergleich immer noch gut da. „Unsere guten Platzierungen bei Produktrankings und der Relaunch der Website tragen enorm zum Wachstum bei der Zahl unserer Bestandskunden bei“, so Dr. Mathias Bühring-Uhle, Vorstand bei Asstel. Lag die Anzahl der Bestandskunden Ende 2010 noch bei gut 461.000, zählt das Unternehmen Anfang November dieses Jahres bereits über 500.000 Kunden (+ 8,4 Prozent).

Samstag, 10. Dezember 2011

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