Dienstag, 29. November 2011

Münchener Verein Krankenversicherung a. G. zahlt an Kunden 18 Millionen Euro Beitragsrückerstattung in diesem Jahr



München, 29. November 2011 – Der MÜNCHENER VEREIN zahlt seit über 56 Jahren ununterbrochen an leistungsfreie Kunden eine Beitragsrückerstattung. In diesem Jahr erhalten die Versicherungsnehmer insgesamt über 18 Mio. EUR als „Gesundheitsprämie“ für ihr kostenbewusstes Verhalten. 

Dabei zahlt der Generationen-Versicherer aus München bis zu vier Monatsbeiträge pro leistungsfreien Versicherungsnehmer zurück.

Für Neukunden besonders interessant: 

Auch wenn noch kein vollständiges Versicherungsjahr erreicht wurde, wird bei Leistungsfreiheit bereits eine anteilige Beitragsrückerstattung bezahlt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.muenchener-verein.de.

Montag, 28. November 2011

Towers Watson - Deutschland: Vertriebswege-Survey zur Lebensversicherung:


Vertriebswege-Survey zur Lebensversicherung: 

Bankvertrieb erstmals führend bei Lebensversicherungen

Ausschließlichkeit und unabhängige Vermittler haben Anteile eingebüßt
Köln, 28. November 2011 – Bei den Vertriebswegen von Lebensversicherungsprodukten in Deutschland haben sich im Jahr 2010 deutliche Verschiebungen ergeben. Der Bankvertrieb[1] wurde erstmals zum wichtigsten Vertriebskanal, während der an eine einzige Gesellschaft gebundene Vertrieb (Ausschließlichkeitsorganisation, AO) und die unabhängigen Vermittler erhebliche Marktanteile verloren haben. Dies sind die zentralen Ergebnisse des Vertriebswege-Survey 2010/2011 in der Lebensversicherungsbranche, den die Unternehmensberatung Towers Watson in diesem Jahr zum zwölften Mal durchgeführt hat. 


Von den 80 größten in Deutschland tätigen Lebensversicherungsunternehmen haben sich 52 an der Untersuchung von Towers Watson beteiligt. 

Die teilnehmenden Unternehmen repräsentieren rund 85 Prozent des gesamten Neugeschäfts im Jahr 2010 in Deutschland. Insgesamt ist das Neugeschäft gegen laufenden (d.h. regelmäßigen) Beitrag im Jahr 2010 konstant geblieben. Dagegen legten Produkte mit Einmalbeiträgen (sofort beginnende Rentenversicherungen, Kapitalisierungsgeschäft u. a.) deutlich um 34 Prozent zu.

Bankvertrieb in vielen wichtigen Produktsegmenten deutlich gewachsen

Der Vertrieb von Lebensversicherungen über den Bankschalter ist um 3,4 Prozentpunkte gegenüber 2009 angestiegen und erreichte einen Marktanteil von 32,1 Prozent, gemessen an APE[2]. Dabei hat dieser Absatzkanal stark vom schwierigen Kapitalmarktumfeld 2010 profitiert: 

„Sofort beginnende und aufgeschobene traditionelle Rentenversicherungen sind derzeit für viele Kunden attraktiver als andere Anlageprodukte, denn sie stellen den Kunden Verzinsungen zwischen 3 und 4 Prozent in Aussicht“, erklärt Ulrich Wiesenewsky, Berater bei Towers Watson und verantwortlich für alle Towers Watson Vertriebswege-Surveys. 

„Die Banken haben daher Kundengelder aus anderen Anlageklassen in derartige Produkte umgeschichtet.“ Dadurch gab es im Jahr 2010 so deutliche Verschiebungen in der Vertriebswegestruktur wie zuletzt vor 5 Jahren: Damals hatten sich aufgrund der Reduzierung des Steuerprivilegs der Lebensversicherung die Marktstrukturen ebenfalls deutlich verschoben.

„Neben ihrem Erfolg mit Einmalbeitragsprodukten haben die Banken auch bei ausgewählten Produkten gegen laufenden Beitrag stark zugelegt, zum Beispiel bei Kapitallebensversicherungen und der bAV“, konstatiert Martin Baier, Berater bei Towers Watson und Autor der Studie.

Ausschließlichkeit und unabhängige Vermittler verlieren deutlich

Die Ausschließlichkeitsorganisationen haben ihre Anteilsgewinne aus dem Jahr 2009 wieder eingebüßt. Ihr Marktanteil ist 2010 um 1,9 Prozentpunkte auf 27,7 Prozent gesunken. Vor allem im Einmalbeitragsgeschäft ging dieser stark um 5,7 Prozentpunkte zurück: 

„Die AO hat in 2009 stark vom Wachstum bei Kapitalisierungsprodukten profitiert. 2010 war das Hauptwachstum im Markt jedoch bei traditionellen Rentenversicherungen, wo die AO nur einen Marktanteil von ungefähr 20 Prozent hat“, erklärt Baier.

Der unabhängige Vertrieb hat 1,5 Prozentpunkte verloren und kommt auf einen Marktanteil von 25,8 Prozent. 

Damit hat sich der Marktanteilsverlust des unabhängigen Vertriebs, der sich seit 2006 kontinuierlich vollzieht, beschleunigt. Ursache hierfür ist u. a. der Rückgang seines Anteils beim Einmalbeitragsgeschäft, der 2010 nochmals um 0,9 Prozentpunkte sank. 

Zwar sind die unabhängigen Vermittler nach wie vor wichtigster Vertriebsweg im Segment der Produkte gegen laufenden Beitrag (31,1 Prozent Marktanteil). „Jedoch leidet der freie Vertrieb unter dem allgemeinen Trend, dass sich das Neugeschäft zuletzt so stark in Richtung Einmalbeiträge verschoben hat“, so Baier. In der Prognose rechnet Towers Watson dennoch mit einer Erholung des unabhängigen Vertriebs (s. u.).

Bei den weiteren Vertriebswegen haben sich nur wenige Veränderungen ergeben. Der Anteil der gebundenen Strukturvertriebe (weniger als fünf Produktpartner) ist leicht auf 6,2 Prozent gesunken. Der Direktvertrieb (auch via Internet) profitierte insbesondere vom deutlich gestiegenen Verkauf von Kapitalisierungsprodukten und steigerte seinen Anteil um 0,6 Punkte auf 4,3 Prozent.

Die Erwartungen der Teilnehmer: Makler und Banken gewinnen

Die Teilnehmer der Towers Watson-Studie sind der Meinung, dass Makler und Banken die besten Wachstumsaussichten für die kommenden Jahre haben. 63 Prozent bzw. 56 Prozent der Lebensversicherer erwarten eine steigende Bedeutung dieser Vertriebswege für ihr eigenes Unternehmen. Für die Ausschließlichkeit gehen zwei Drittel der Versicherer von einer Stagnation aus.

Die Aussichten: Veränderte Vertriebswelt

Eine Prognose, wie sich die Vertriebswegeanteile in den nächsten Jahren verändern werden, ist aus Sicht von Towers Watson aktuell besonders schwierig. Dies liegt zum einen am unsicheren Kapitalmarktumfeld, da die Attraktivität von Lebensversicherungen stark von der Rentabilität und Volatilität anderer Anlageprodukte abhängt. Zum anderen ist derzeit unklar, wie stark die zu erwartenden regulatorischen Änderungen, unter anderem die Novellierung der Vermittlerrichtlinie, die Vertriebswelt verändern werden.

Towers Watson geht davon aus, dass die unabhängigen Vertriebe in den nächsten Jahren wieder Marktanteile zurückgewinnen werden, während die Banken verlieren werden. Bereits kurzfristig profitieren die Unabhängigen zu Lasten der Banken vom Rückgang des Einmalbeitragsgeschäfts, wie ihn der GDV für 2011 prognostiziert. „Wir erwarten deutliches Wachstum der unabhängigen Vermittler, da sie hinsichtlich ihrer Produktschwerpunkte gut aufgestellt sind“, erklärt Ulrich Wiesenewsky. „Dazu gehören die bAV- und Berufsunfähigkeitsprodukte, aber auch die Fondsgebundene und moderne Garantieprodukte. Letztere werden aufgrund von Solvency II und sinkender Garantiezinsen mehr in den Fokus des Vertriebes rücken.“

Für die AO erwartet Towers Watson kurzfristig einen gleichbleibenden Marktanteil, langfristig aber einen weiteren Rückgang. Dies liege in erster Linie am schrumpfenden Kundenpotenzial. Das Breitengeschäft werde aufgrund vermutlich sinkender oder stagnierender Nettoeinkommen schwieriger. Zudem sinke die Kundenbindung an die Vertreter.

[1] Zur Definition aller Vertriebswege siehe Hintergrundinformation am Ende der Meldung

2 APE = Annual Premium Equivalent (Summe aus laufenden Neubeiträgen und 10 Prozent der Einmalprämien)

Hintergrundinformationen

Zur Studie

Von den 80 größten in Deutschland tätigen Lebensversicherungsunternehmen haben sich 52 an der Untersuchung von Towers Watson beteiligt. Die teilnehmenden Unternehmen repräsentieren rund 85 Prozent des gesamten Lebensversicherungs-Neugeschäfts im Jahr 2010 in Deutschland. Die Daten der Versicherer, die nicht teilgenommen haben, wurden von Towers Watson durch Informationen aus den Geschäftsberichten und Schätzungen auf Basis eigener Marktkenntnis ergänzt. Vergleichbare Umfragen führt Towers Watson jährlich für die Vertriebswege der Schaden-/Unfallversicherung und der Krankenversicherung durch.

Zur Definition der Vertriebswege für diese Studie

Ausschließlichkeitsorganisation

An eine einzige Gesellschaft gebundener Vertrieb

Bankvertrieb

Stationärer Filialvertrieb, mobiler Bankvertrieb oder bankeigene Vertriebsgesellschaft
(z. B. Bankmakler)

Unabhängige Vermittler

Makler, Mehrfachagenten und Vertriebsgesellschaften
(Finanzdienstleister wie AWD oder MLP)

Gebundener Strukturvertrieb

Weniger als 5 Produktpartner, feste vertragliche Bindung an einen oder ganz wenige Versicherer oder im Eigentum von einem oder wenigen Versicherern, Rekrutierung über untere Hierarchieebene und eigene Firmierung
(z. B. DVAG, HMI, OVB etc.)

Ungebundener Strukturvertrieb

Kann ähnlich wie der gebundene organisiert sein, wird jedoch, solange er die Kriterien für den gebundenen Strukturvertrieb nicht erfüllt, zu den unabhängigen Vermittlern hinzugezählt, da die Übergänge hier fließend sind und jede Gesellschaft andere Abgrenzungen vornimmt.

Direktvertrieb

Akquisition durch Anzeigen, Mailings oder Tele-Marketing sowie Internetvertrieb

Sonstige

Absatzkanäle, die sich keiner der genannten Kategorie zuordnen lassen
(z.B. Autohaus-Organisation etc.)

Über Towers Watson

Das Geschäftssegment Risk and Financial Services von Towers Watson bietet Dienstleistungen in den Bereichen Versicherung, Risikomanagement, Rückversicherungs-vermittlung und Investment. Towers Watson berät hier mehr als drei Viertel der weltweit wichtigsten Versicherungsunternehmen, ist der weltweit viertgrößte Rückversicherungs-vermittler und hat über 400 Softwarekunden. Im Investment Consulting berät Towers Watson mehr als 1.000 institutionelle Anleger mit Vermögenswerten in Höhe von über 2,1 Billionen US-Dollar.

Towers Watson (NYSE, NASDAQ: TW) ist ein führendes weltweites Beratungsunternehmen, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Leistung durch effizientes Personal-, Risiko- und Finanzmanagement zu verbessern. Das Unternehmen berät zu allen Aspekten der betrieblichen Altersversorgung, des Talent- und Vergütungsmanagements sowie des Risiko- und Kapitalmanagements. Towers Watson hat weltweit 14.000 Mitarbeiter und ist im Internet unter der folgenden Adresse zu finden: www.towerswatson.com



[1] Zur Definition aller Vertriebswege siehe Hintergrundinformation am Ende der Meldung

[2] APE = Annual Premium Equivalent (Summe aus laufenden Neubeiträgen und 10 Prozent der Einmalprämien)

Freitag, 25. November 2011

Finanzkrise: Uniqa verkauft Versicherer mit schillernder Vergangenheit - Versicherungen - Unternehmen - Handelsblatt

Finanzkrise: Uniqa verkauft Versicherer mit schillernder Vergangenheit - Versicherungen - Unternehmen - Handelsblatt



Guttenberg im Interview
Diese Woche exklusiv in der ZEIT! Das 1. Interview nach dem Rücktritt
www.zeit.divine.de

Wissenschaft stellt Solvency II in Frage - VersicherungsJournal Deutschland

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Guttenberg im Interview
Diese Woche exklusiv in der ZEIT! Das 1. Interview nach dem Rücktritt
www.zeit.divine.de

Zurich ernennt Marcus Nagel zum neuen CEO Global Life Deutschland


Bonn, 25. November 2011: Marcus Nagel (46) wird mit Wirkung vom 25. November 2011 Vorstand für das Ressort Lebensversicherung der Zurich Gruppe Deutschland. Als CEO Global Life Deutschland wird er die Lebensversicherungsaktivitäten von Zurich im deutschen Markt leiten und in dieser Managementfunktion an David Sims (CEO Global Life Europe) berichten. 

Nagel folgt damit auf Dr. Michael Renz, der zum 31.12.2011 in den Ruhestand tritt und Zurich bis dahin für eine reibungslose Übergabe zur Verfügung stehen wird. 


Michael Renz trat 1988 in den Konzern ein, wo er 1989 zunächst für den Aufbau der Lebensversicherungs-AG der Deutschen Bank und seit 1993 für das Lebensversicherungsgeschäft des Deutschen Herold (der Versicherungsgruppe der Deutschen Bank) verantwortlich war. 

Nach der Zusammenführung des Deutschen Herold mit der Zurich Gruppe in 2002 hat er die Entwicklung des Leben Geschäftes in Deutschland und Europa maßgeblich vorangetrieben. 

Darüber hinaus hat Michael Renz Zurich in unterschiedlichen Gremien des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) sowie der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV), wo er von 2009 bis 2011 Vorsitzender war, vertreten.

Marcus Nagel war zuletzt innerhalb der Zurich Financial Services Group weltweit für das Management aller Vertriebsaktivitäten von Lebensversicherungsprodukten über unabhängige Finanzberater (IFA) und Makler verantwortlich.

Er kam im Jahr 2008 nach verschiedenen internationalen Positionen in der Finanzindustrie zu Zurich. Der Diplom-Kaufmann erwarb im Bereich internationales Marketing und Finanzwesen sowie Entrepreneurship einen Master of Business Administration (MBA). In seiner neuen Position wird Marcus Nagel gemeinsam mit seinem Team das Leben-Geschäft in Deutschland weiter entwickeln – insbesondere vor dem Hintergrund aktueller Marktherausforderungen und regulatorischer Veränderungen.

Die Zurich Gruppe Deutschland gehört zur weltweit tätigen Zurich Financial Services Group. Mit Beitragseinnahmen (2010) von rund 7 Mrd. Euro, Kapitalanlagen von mehr als 31 Mrd. Euro und über 6.000 Mitarbeitern zählt Zurich zu den führenden Versicherungen in Deutschland. Sie bietet innovative und erstklassige Lösungen zu Versicherungen, Vorsorge und Risikomanagement aus einer Hand. Individuelle Kundenorientierung und hohe Beratungsqualität stehen dabei an erster Stelle.


Zurich Financial Services Group (Zurich)
ist ein führender Mehrspartenversicherer mit einem globalen Netzwerk von Tochtergesellschaften und Filialen in Europa, Nordamerika, Lateinamerika, im asiatisch-pazifischen Raum, im Nahen Osten sowie in weiteren Märkten. Zurich bietet eine umfassende Palette von Schaden- und Lebensversicherungsprodukten und -dienstleistungen für Einzelpersonen, kleine, mittlere und grosse Unternehmen sowie multinationale Konzerne. Das 1872 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, beschäftigt rund 60.000 Mitarbeitende, die Dienstleistungen in mehr als 170 Ländern erbringen. Zurich Financial Services AG (ZURN) ist an der SIX Swiss Exchange kotiert und verfügt über ein Level I American Depositary Receipt Programm (ZFSVY), das ausserbörslich an der OTCQX gehandelt wird. 

Weitere Informationen über Zurich sind verfügbar unter www.zurich.com.

Jetzt noch die staatliche Förderung für 2011 sichern - Vorsorge-Know-how

Jetzt noch die staatliche Förderung für 2011 sichern - Vorsorge-Know-how

Donnerstag, 24. November 2011

BMAS Riester-Rente: 15 Millionen-Grenze fast erreicht


Beratungsgespräch

Riester-Rente: 15 Millionen-Grenze fast erreicht

199.000 Neuverträge im 3. Quartal – krisenfeste Altersvorsorge weiter stark gefragt


Zu den Riester-Abschlusszahlen für das dritte Quartal 2011 erklärt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

Auch im dritten Quartal, welches aufgrund der Ferienzeit traditionell abschlussschwächer ist, hält die Nachfrage nach staatlich geförderter Altersvorsorge in Form der Riester-Rente weiter an. In den Monaten Juli, August und September entschieden sich 2011 rund 199.000 Bürgerinnen und Bürger neu für einen Riester-Vertrag.

Damit haben im laufenden Jahr bereits mehr als 600.000 Bürgerinnen und Bürger einen solchen Vertrag abgeschlossen. Die Gesamtzahl der Riester-Verträge erreicht damit fast die 15 Millionen-Grenze und erhöhte sich mit Stand 30. September 2011 auf 14.997.000.

Die stärksten Zuwächse konnten in diesem Quartal die Riester-Rentenversicherungen verzeichnen: Hier gab es 84.000 Neuabschlüsse. Erfreulich ist zugleich die weiterhin stark steigende Zahl von Wohn-Riester-Verträgen. Diese noch junge, auch Eigenheimrente genannte Variante wählten im dritten Quartal 64.000 Menschen.

Achtung: Für Altersvorsorgesparer läuft in Kürze eine wichtige Frist ab: Wer im Jahr 2009 einen Riester-Vertrag abgeschlossen und noch keinen Zulagenantrag gestellt hat, muss dies über seinen Produktanbieter bis spätestens Ende Dezember 2011 nachholen, um sich die Zulage für 2009 zu sichern. Die Zulage muss in jedem Fall beantragt werden – auch dann, wenn die darüber hinausgehende steuerliche Förderung im Rahmen der Einkommenssteuerveranlagung günstiger ist.

Das Versäumen der jeweiligen Antragsfrist kann man problemlos durch das Stellen eines sogenannten Dauerzulagenantrags vermeiden. Durch diesen beauftragt man den Anbieter, jährlich den Zulagenantrag bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) zu stellen. Damit läuft das Verfahren automatisch, und die Zulage muss nicht in jedem Jahr neu beantragt werden. Die Bevollmächtigung gilt dann bis auf Widerruf und nur eventuelle Veränderungen – wie beispielsweise Familienzuwachs – müssen mitgeteilt werden.

Wer noch keinen Riester-Vertrag abgeschlossen hat, kann dies bis Jahresende tun und sich so noch die staatliche Förderung für das Jahr 2011 sichern. Dazu müssen vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens (höchstens 2.100 Euro; abzüglich der Grundzulage von 154 Euro und gegebenenfalls der Zulage(n) für kindergeldberechtigte Kinder von jeweils 185 Euro bzw. 300 Euro für nach 2007 geborene Kinder) in ein förderfähiges Riester-Produkt fließen.

Hinweis: Bei den genannten Zuwächsen handelt es sich um Nettozuwächse, d. h. Vertragsabgänge bzw. Kündigungen sind bereits berücksichtigt. Der Anteil der ruhend gestellten Riester-Verträge (aktuell keine Beitragsleistungen in der Ansparphase) wird für das Jahr 2008 auf rund 15 Prozent geschätzt und liegt damit unter dem Wert für nicht förderfähige Rentenversicherungen.

Informationen und Beratung rund um die zusätzliche Altersvorsorge gibt es auch bei den Banken, Sparkassen, Versicherungen und Investmentgesellschaften oder im Internet unter:
Stand: 15.11.2011

Weitere Informationen

Continentale will Mannheimer-Gruppe von UNIQA erwerben - Versicherungsbote.de

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Continentale will Mannheimer kaufen - VersicherungsJournal Deutschland

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ARD-Polittalk: Drücker-Treffen mit Schleichwerbung bei Anne Will - Nachrichten Fernsehen - WELT ONLINE

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"Anne Will" und die Versicherungsbranche: Nur die Provision zählt - Kultur | STERN.DE

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boerse.ARD.de : Terminsache Riester

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Continentale: Übernahme der Mannheimer Gruppe geplant - versicherungsmagazin

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Hannoversche KFZ Tarife
Hannoversche KFZ Versicherung im Vergleich! Günstige KFZ Tarife 2012
Versicherungen.de/Hannoversche

Mittwoch, 23. November 2011

Die Riester-Tests von Finanztest - Alle Riester-Sparformen im Vergleich - Special - Stiftung Warentest

Die Riester-Tests von Finanztest - Alle Riester-Sparformen im Vergleich - Special - Stiftung Warentest



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Finanzanlagenvermittler: Kommt doch die Aufsicht durch die BaFin?

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Ernüchternde Bilanz nach zehn Jahren Riester-Rente - Wirtschaft | DerWesten

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Dienstag, 22. November 2011

PrismaLife AG: Focus-Money prämiert Betriebsrente des Versicherers / "Das Beste aus Ihrem Brutto" | PrismaLife AG | Presseportal.de

PrismaLife AG: Focus-Money prämiert Betriebsrente des Versicherers / "Das Beste aus Ihrem Brutto" | PrismaLife AG | Presseportal.de

E-Recruiting auf dem Vormarsch / Ausbildungsumfrage der Versicherungswirtschaft zeigt neue Wege des Ausbildungsmarketing | Berufsbildungswerk Versicherungswirtsch. | Presseportal.de


München (ots) - Bereits zum achten Mal befragten der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) und das Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) e.V. ihre Mitgliedsunternehmen zu ihrem Ausbildungsengagement. Die zentralen Ergebnisse liegen vor und stehen in Form der Ausbildungsbroschüre zur Verfügung. 

Die Befragung der Versicherer zum Thema Ausbildung zeigt für 2010 erfreuliche und neue Antworten. 

Besonders positiv: die gegenüber dem Vorjahr wiederum gestiegene Ausbildungsquote bei den teilnehmenden Unternehmen, die bei 6,9%[1] lag sowie die Anzahl der Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz. Durchschnittlich 14,8 Bewerbungen pro Ausbildungsplatz zeigen, dass die Versicherer beim Nachwuchs als attraktiver Arbeitgeber und reizvolle berufliche Heimat empfunden werden.

Neue Wege geht die Branche bei der Azubi-Gewinnung: Unternehmenswebsite und Internet-Stellenbörsen liegen bei der Rekrutierung vor den Printmedien. 

Darüber hinaus zählt nach wie vor der persönliche Kontakt: 

Empfehlungen, Praktika und das weite Feld der Börsen und Messen helfen bei der Gewinnung von qualifiziertem Nachwuchs. Noch gehen 58 Prozent der Bewerbungen in klassischer Papierform ein. 

Die Vorteile des E-Recruiting werden aber hoch eingeschätzt. Pluspunkte wie der direkte und schnelle Kontakt zum Bewerber oder die bessere Vergleichbarkeit bei standardisiertem Online-Verfahren liegen auf der Hand und veranlassen immer mehr Unternehmen, auch hier aktiv zu werden.

Mehr Details finden sich in der Publikation, die mit 80 Prozent Repräsentationsgrad in Bezug auf die Beschäftigtenzahl in der Versicherungswirtschaft sehr aussagekräftig ist. Sie steht zum Download auf der Homepage zur Verfügung oder kann als Printexemplar beim BWV e.V., Frau Katharina Spangler, angefordert werden.

[1]Diese Zahl spiegelt das Ausbildungsengagement der teilnehmenden Unternehmen wider und unterscheidet sich von der in den sozialstatistischen Daten des AGV veröffentlichten Ausbildungsquote (2010: 7,1%) 


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www.atheus-akademie.de

Das Erste / ANNE WILL am 23. November 2011: Versichern, verkaufen, verschaukeln - wer traut noch seinem Berater? | ARD Das Erste | Presseportal.de

Das Erste / ANNE WILL am 23. November 2011: Versichern, verkaufen, verschaukeln - wer traut noch seinem Berater? | ARD Das Erste | Presseportal.de

Obama tells insurer to reverse rate hike - Washington Times

Obama tells insurer to reverse rate hike - Washington Times

Das Erste - Anne Will Blog » Blog Archiv » Versichern, verkaufen, verschaukeln



Anne Will: Versichern, verkaufen, verschaukeln - wer traut noch seinem Berater? - Anne Will - Aktuelle Sendung | DasErste.de


Berlin, 22. November 2011 - „Versichern, verkaufen, verschaukeln – wer traut noch seinem Berater?“ lautet das Thema bei ANNE WILL am Mittwoch, 23.11.11, um 22.45 Uhr im Ersten.
Von der viel gepriesenen Riester-Rente profitiert vor allem die Versicherungsbranche, viele Sparer hingegen haben wenig bis gar nichts davon, so das Ergebnis einer neuen Studie. 

Sechs Versicherungen haben die Deutschen im Schnitt abgeschlossen, 2000 Euro lassen sie sich diese pro Jahr kosten. Aber wem nützen sie mehr – den Kunden oder den Anbietern? 

Handeln Berater, die auf Provision arbeiten oder gewisse Erfolgsquoten nachweisen müssen, immer im Kundeninteresse? Welche Versicherungen machen wirklich Sinn, und wie erfahre ich verlässlich, welches Angebot richtig für mich ist?

Hierzu werden am 23. November bei Anne Will zu Gast sein:

Walter Benda, ehemaliger „Drücker“, heute selbstständiger Versicherungsmakler

Ralf Berndt, Vorstand Vertrieb und Marketing „Stuttgarter Lebensversicherung a.G.“

Axel Lange, führt eine große „Generali“-Versicherungsagentur in Berlin

Ira Gloe-Semler, Bundesfachgruppenleiterin „Versicherungen“ bei ver.di

Hermann Boyer, verklagt seine Versicherung auf Zahlung

Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur „Finanztest“

Kornelia Hagen, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) 

Aktuelle Informationen zur Sendung unter www.annewill.de

Sinkende Renditen: Versicherer senkt Überschussbeteiligung - Versicherungen - Unternehmen - Handelsblatt

Sinkende Renditen: Versicherer senkt Überschussbeteiligung - Versicherungen - Unternehmen - Handelsblatt


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US-Versicherer : Alleghany kauft Rückversicherer Transatlantic - Versicherungen - Unternehmen - Handelsblatt

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GDV: Branche verteidigt Provisionsverkauf - versicherungsmagazin

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GDV: Branche schrumpft um 1,2 Prozent - versicherungsmagazin

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AXA - Virtuelles Haus

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Montag, 21. November 2011

Krankenzusatzversicherungen klettern mit 13 Millionen Policen auf Rekordwert - Finanzen Markt & Meinungen

Krankenzusatzversicherungen klettern mit 13 Millionen Policen auf Rekordwert - Finanzen Markt & Meinungen

HBS Medien- und Markenstudie 2012



HBS Medien- und Markenstudie 2012

Deutsche Finanzprofis setzen bei Tageszeitungen auf Online und Print

Handelsblatt und onvista.de sind die meistgenutzten Medien

n-tv ist der wichtigste Sender für Finanzdienstleister und institutionelle Investoren

DWS ist die bekannteste Fondsgesellschaft, Allianz die bekannteste Versicherung



Frankfurt, 21. November 2011.

Printmedien haben in der Finanzbranche immer noch den höchsten Stellenwert – allerdings wächst bei Tageszeitungen und Fachmagazinen der Trend, sich zusätzlich auch online zu informieren. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen HBS Medien- und Markenstudie 2012, die in dieser Woche erscheint. Die Studie wird seit 2002 jährlich durchgeführt. Befragt werden Finanzdienstleister und institutionelle Investoren zu ihrer beruflichen Mediennutzung und Markenwahrnehmung.

Je nach Berufs- oder Investorengruppe lesen zwar immer noch zwischen 33 und 43 Prozent ausschließlich die Printausgabe einer Tageszeitung, im vergangenen Jahr waren diese Zahlen jedoch deutlich höher. Bei den Fachmagazinen liegt die ausschließliche Nutzung der Printausgabe zwar immer noch deutlich höher als bei Tageszeitungen. Doch auch hier zeigt sich ein Trend, beide Veröffentlichungsformen zu nutzen.

Nach wie vor ist das Handelsblatt die wichtigste Tageszeitung für deutsche Finanzprofis. Bei allen Gruppen liegt das Blatt auf Platz 1, gefolgt von der Financial Times Deutschland und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 

Bei den Onlinemedien verteidigt onvista.de die Führung. Bei den Fachpublikationen ist das Bild hingegen uneinheitlich. Während bei Bankberatern und vielen institutionellen Investoren Magazine wie Börse online, Manager Magazin, Wirtschaftswoche oder auch Capital auf den vorderen Rängen landen, sind es bei unabhängigen Finanzberatern Magazine wie Ass Compact, Das Investment oder Cash. 

Depot-A-Manager setzen vor allem auf Portfolio institutionell, Fonds professionell oder Euro. In der Versicherungsbranche ist das Versicherungsmagazin wichtig, bei den Stiftungen landete das Fachmagazin Die Stiftung auf Platz 1.

Bei den Sonntagszeitungen spielen – je nach Berufs- oder Investorengruppe in unterschiedlicher Reihenfolge – die Welt am Sonntag, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und Euro am Sonntag die tragenden Rollen. 

Allerdings lesen viele Finanzprofis (zum Teil bis zu 72 Prozent) überhaupt keine Sonntagszeitung. 

Bei den Fernsehsendern ist im beruflichen Alltag n-tv mit Abstand der wichtigste Sender, gefolgt von N24 und Bloomberg. 

Lediglich die Stiftungsvertreter setzen zusätzlich zu n-tv auf ARD und ZDF.

Bei der Markenwahrnehmung ist die Allianz die bekannteste Versicherung, die DWS belegt bei den Fondgesellschaften Platz 1. 

Im Vergleich zum Vorjahr gab es im Versicherungsbereich allerdings Verschiebungen: Während die Allianz in der Wahrnehmung der Befragten in der redaktionellen Berichterstattung weiterhin vorne liegt, ist es bei der Wahrnehmung von Anzeigen in diesem Jahr die Ergo Versicherungsgruppe.


Für die aktuelle HBS Medien- und Markenstudie wurden von September bis November 930 Akteure der Finanzbranche zu ihrer Mediennutzung und Markenwahrnehmung befragt. 

Zu der Gruppe der Befragten zählten neben institutionellen Investoren - wie beispielsweise Stiftungen, Family Offices, Pensionskassen und Versicherungen - auch Dachfondsmanager, unabhängige Finanzberater und Bankberater. 

Die Studie wird seit 2002 jährlich durchgeführt und liefert eine wertvolle Planungshilfe für PR- und Marketingverantwortliche der Fonds- und Versicherungsbranche. 

Begleitet und durchgeführt wurde die Studie in diesem Jahr erstmals von SMF Schleus Marktforschung. Bislang hatte HBS International die Befragung in Eigenregie durchgeführt.


Weitere Informationen finden Sie unter: www.hbsmedienstudie.com



Über HBS International

HBS International ist eine führende Kommunikationsagentur für Finanzdienstleister, insbesondere für Investmentgesellschaften, Vermögensverwalter, Versicherungen und Banken sowie Anbieter von alternativen Investments. 

Seit 1995 bietet HBS International umfassende und individuell abgestimmte Kommunikations- und Marketinglösungen. Mit Sitz in Frankfurt und London ist HBS International in wichtigen europäischen Märkten aktiv, speziell in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien.

Über SMF Schleus Marktforschung

SMF Schleus Marktforschung mit Sitz in Hannover hat sich spezialisiert auf Marktstudien und Kundenanalysen im Rechts­beratungs-, Steuerberatungs- und Finanzmarkt. Unter der Marke FinanzmarktMonitor konzipiert und realisiert SMF Schleus Marktforschung für Medienhäuser und Finanzdienstleister Studien zum Anlegerverhalten privater und institutioneller Investoren. Über den SMF InvestorenPool hat die Gesellschaft Zugang zu mehr als 3.500 institutionellen Experten und Entscheidern im In- und Ausland.

Zusatzversicherungen: Zahnzusatzversicherung besonders gefragt

Zusatzversicherungen: Zahnzusatzversicherung besonders gefragt

Freitag, 18. November 2011

Nachhaltige Kundenorientierung in der Assekuranz: / ADAC Versicherungen auf Platz 1 / Partnerschaftlich und fair: Bestnoten für Tochterunternehmen des Clubs | ADAC | Presseportal.de

Nachhaltige Kundenorientierung in der Assekuranz: / ADAC Versicherungen auf Platz 1 / Partnerschaftlich und fair: Bestnoten für Tochterunternehmen des Clubs | ADAC | Presseportal.de

Allianz - Der CEO von Allianz C.P. General Insurance zum anhaltenden Hochwasser in Thailand

Allianz - Der CEO von Allianz C.P. General Insurance zum anhaltenden Hochwasser in Thailand

 Allianz Bild



Allianz Group Asia-Pacific Singapur, 18.11.2011 

Hochwasser in Thailand 

Nachdem endlose Wassermassen die Gebiete außerhalb der Hauptstadt überflutet haben, ist nun auch die Innenstadt von Bangkok immer stärker vom Hochwasser betroffen. Die Regierung und die Katastrophenschutzbehörde arbeiten an zahlreichen Maßnahmen, um die Fluten unter Kontrolle zu bringen.
Viele Menschen mussten ihre Häuser verlassen und sich Notunterkünfte suchen, für andere wird das tägliche Pendeln zur Arbeit ein Problem. Aktuell sind 18 der 50 Distrikte Bangkoks von der Überschwemmung betroffen und das Hochwasser breitet sich weiter aus.

Um die Stadt möglichst gut schützen zu können, ziehen die Behörden Wasserpumpen aus allen Gebieten ab, auch aus den Provinzen, wo das Hochwasser inzwischen zurückgegangen ist. Die Deiche und Uferböschungen der Flüsse und großen Kanäle müssen aufwändig repariert und instand gehalten werden, und auch das abfließende Wasser, das hunderte von Schleusen passiert, muss kontrolliert werden. Es kann noch zwei Wochen dauern, bis sich die Situation entspannt.


Pakit Iamopas, der CEO der Allianz C.P. General Insurance, macht eine Bestandsaufnahme.

Thailand und insbesondere Bangkok ist den Umgang mit Hochwasser gewöhnt. Was ist diesmal anders?

Pakit Iamopas: Weitläufige Gebiete außerhalb Bangkoks stehen schon seit Wochen unter Wasser und die Stadt selbst ist ebenfalls immer stärker von den Überflutungen betroffen. Ganz abgesehen von den normalen Schäden, die Überschwemmungen an Gebäuden und Grundstücken verursachen, wird diese lange Hochwasserperiode den Wiederaufbau und die Sanierungsarbeiten um Monate verlängern - wenn wir erst einmal damit anfangen können.

Was unternimmt die Allianz C.P. um zu helfen?

Iamopas: Höchste Priorität hat für uns, dass unsere Kunden in dieser schweren Zeit gut versorgt sind. Was die Schadenabwicklung betrifft, so haben wir gezielt das Schadenmanagement für Kfz-Schäden von dem anderer Schäden getrennt. So konnten wir sicherstellen, dass alle betroffenen Kunden von Spezialisten kontaktiert werden. Außerdem ist unser Kundenservicezentrum rund um die Uhr erreichbar. Vor Ort bieten "Service Direct"-Mitarbeiter unmittelbare Unterstützung. 

Wie hat sich das Hochwasser auf die Mitarbeiter ausgewirkt, und was kann die Allianz tun um zu helfen?

Iamopas: Zahlreiche Mitarbeiter sowie Kollegen von unserer Lebensversicherung sind von den Fluten betroffen. Die Allianz hat Programme aufgelegt, um sie zu unterstützen. Beispielsweise gibt es Zuschüsse, Arbeitsplätze wurden verlegt und es gibt die Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten.

Für viele von uns ist die aktuelle Situation eines der schlimmsten Ereignisse, das wir je erlebt haben. Aber ich bin mir sicher, dass wir diese Situation gemeinsam - als Team – meistern werden. 

Allianz Bild

 

Welche Maßnahmen wird die Allianz für die Zukunft ergreifen?


Iamopas: Momentan dauert das Hochwasser noch an. Wir überwachen gerade insbesondere den östlichen Teil von Bangkok, weil dort nach wie vor ein sehr hohes Überschwemmungsrisiko besteht. Außerdem müssen wir unser Augenmerk auf den Süden von Thailand richten, wo die Monsun-Saison gerade beginnt.

Zur aktuellen Hochwasserkatastrophe ist zu sagen, dass 99 Prozent der Schäden in Gebieten liegen, zu denen wir noch keinen Zugang haben. Wir bereiten uns darauf vor mit der Schadenbegutachtung zu beginnen, sobald das Wasser zurückgeht: Aus Indonesien und Malaysia werden Dekontaminierungsexperten anreisen, um uns bei der Schadenregulierung zu unterstützen und zu Sofortmaßnahmen zu beraten. Sie werden auch bei der Arbeit an den betroffenen Anlagen helfen und Schutzmaßnahmen ergreifen, um weitere Schäden zu verhindern.

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.

Unwetter in Thailand: Allianz rechnet mit Milliardenschäden für Versicherer - Finanz-News - FOCUS Online - Nachrichten

Unwetter in Thailand: Allianz rechnet mit Milliardenschäden für Versicherer - Finanz-News - FOCUS Online - Nachrichten

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Donnerstag, 17. November 2011

Versicherungswirtschaft 2011: Stabile Geschäftsentwicklung


Die deutschen Versicherer verzeichnen im Jahr 2011 trotz Euroschuldenkrise und spürbarer Abschwächung der Konjunktur eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung: 

Die Schaden- und Unfallversicherung wird mit einem Plus bei den Beitragseinnahmen von voraussichtlich 2,5 Prozent das kräftigste Wachstum seit 2003 erzielen.

Die private Krankenversicherung erwartet einen noch deutlicheren Anstieg der Beitragseinnahmen von 4,9 Prozent. 

Die Lebensversicherung erlebt im laufenden Beitragsgeschäft eine Stabilisierung. Nach den Minusraten der beiden Vorjahre wird das Neugeschäft gegen laufenden Beitrag in diesem Jahr um rund 3 Prozent wachsen. 

Das Einmalbeitragsgeschäft der Boomjahre 2009 und 2010 ebbt wie prognostiziert wieder leicht ab (-20 Prozent). Dennoch erreicht es mit einem Volumen von 22 Mrd. Euro weiterhin ein sehr hohes Niveau. 

Aufgrund des Rückgangs der Einmalbeiträge reduzieren sich die Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung insgesamt (einschließlich Pensionskassen und -fonds) voraussichtlich um 5,7 Prozent. Die Branche verzeichnet dadurch spartenübergreifend einen Rückgang der Beitragseinnahmen um 1,2 Prozent auf 176,7 Mrd. Euro (Vorjahr 178,9 Mrd. Euro). Historisch betrachtet erzielt die Branche in diesem Jahr ihr zweithöchstes Beitragsvolumen.

„Die Geschäftsentwicklung der deutschen Versicherungswirtschaft ist angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen zufriedenstellend. Für 2012 halten wir bei aller bestehenden Unsicherheit eine weitere Verbesserung der Beitragsentwicklung für die Gesamtbranche für möglich“, so GDV-Präsident Rolf-Peter Hoenen.

Versicherer federn auch 2011 Krisenfolgen für Kunden ab
Im nunmehr vierten „Krisenjahr“ in Folge gelingt es den deutschen Versicherern, die Auswirkungen der Finanzmarkt- und Schuldenkrise für ihre Kunden weitgehend abzufedern. 

Durch ihre gut diversifizierte, langfristige Kapitalanlage kann die Branche voraussichtlich auch 2011 eine Nettoverzinsung von über vier Prozent auf ihre Kapitalanlagen erwirtschaften. 

In Anleihen der sogenannten „PIIGS-Länder“ sind deutsche Versicherer in einem sehr überschaubaren Rahmen engagiert: 

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bezifferte den Anteil von Staatsanleihen aus Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien im März 2011 auf insgesamt nur drei Prozent der Kapitalanlagen, mit einem Zehntel davon in Griechenland: 

„Damit hätte ein eventueller Zahlungsausfall Griechenlands kaum Auswirkungen auf die Unternehmen und ihre Kunden“, so Hoenen. Deutlich stärker spüren die deutschen Lebensversicherer die anhaltende Niedrigzinspolitik. Lebensversicherungskunden profitieren zwar gerade in Krisenzeiten von den Glättungsmechanismen, die es ermöglichen, auch in Krisenjahren eine im Vergleich mit anderen Vorsorgeformen attraktive Gesamtverzinsung zu erzielen. Aber dauerhaft niedrige Zinsen erschweren die Neuanlage deutlich. „Die in den vergangenen Jahren aufgebaute Liquidität von den Zentralbanken muss zügig wieder abgebaut werden“, so Hoenen.

Versicherer fordern zügige Nachbesserungen bei Solvency II
Das künftige europäische Versicherungsaufsichtsregime Solvency II befindet sich derzeit in der entscheidenden Phase: 

Während sich die Unternehmen bereits auf eine Anwendung der Regeln ab Mitte 2013 vorbereiten müssen, stehen die Anforderungen weiterhin nicht fest. 

Der GDV sieht auf allen Ebenen noch Handlungsbedarf. „Zwar wurde uns von europäischer Ebene zuletzt signalisiert, dass in wesentlichen Punkten praxistaugliche Lösungen gefunden würden – insbesondere bei der Bewertung langfristiger Garantien oder beim Berichtsrhythmus für kleine und mittlere Unter-nehmen. Den Ankündigungen müssen nun aber auch Taten folgen“, betont Hoenen mit Blick auf die immer knapper werdende Zeit bis zur Einführung von Solvency II.

Lebensversicherung – stabiles Wachstum des laufenden Beitragsgeschäftes
Das Geschäft in der Lebensversicherung ist 2011 geprägt von der erwarteten Normalisierung im Einmalbeitragsgeschäft: 

Die Einmalbeiträge belaufen sich im aktuellen Geschäftsjahr auf 22 Mrd. Euro (Vorjahr: 27 Mrd. Euro) und erreichen damit immer noch den historisch zweithöchsten Wert. 

Folglich reduzieren sich die Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung insgesamt (einschließlich Pensionskassen und -fonds) – voraussichtlich um 5,7 Prozent auf 85,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 90,4 Mrd. Euro). 

Erfreulich ist, dass trotz der anhaltenden Finanzkrise – wie schon in den vergangenen Jahren – die Zahl der Vertragskündigungen weiter zurückgeht. 

Die Stornoquote liegt voraussichtlich bei etwa 3,5 Prozent (Vorjahr: 3,6 Prozent). 

Diese Entwicklung zeigt, dass die Versicherten weiter an ihren Altersvorsorgeverträgen festhalten. Das werten die deutschen Versicherer auch als klaren Vertrauensbeweis in ihre Produkte.

Private Krankenversicherer: Solide wachsende Branche
Die privaten Krankenversicherer können für 2011 mit einer Steigerung ihrer Beitragseinnahmen auf 34,9 Mrd. Euro (nach 33,4 Mrd. Euro in 2010) rechnen. 

Davon entfallen auf die Krankenversicherung voraussichtlich 32,8 Mrd. Euro (plus 5,1 Prozent) und auf die Pflegeversicherung 2,1 Mrd. Euro (plus 2,1 Prozent). 

Im ersten Halbjahr 2011 betrugen die Beitragseinnahmen in der Privaten Krankenversicherung 17,5 Mrd. Euro. 

Davon entfielen 12,7 Mrd. Euro auf die Krankheitsvollversicherung und 1,1 Mrd. Euro auf die Pflegeversicherung. 

Das Beitragsvolumen für Zusatzversicherungen erreichte bis Mitte 2011 insgesamt 3,4 Mrd. Euro, davon 2,3 Mrd. Euro für Zusatzversicherungen zum GKV-Schutz (Wahlleistungstarife, ambulante Tarife und Zahntarife).

Die ausgezahlten Versicherungsleistungen dürften bis Ende 2011 ein Volumen von 23,1 Mrd. Euro erreichen. 

Davon entfallen voraussichtlich 22,4 Mrd. Euro auf die Krankenversicherung (plus 5,4 Prozent) und 0,7 Mrd. Euro auf die Pflegeversicherung (plus 7,3 Prozent). 

Im ersten Halbjahr 2011 zahlten die Unternehmen der Privaten Krankenversicherung insgesamt 11,6 Mrd. Euro an Versicherungsleistungen aus: 11,2 Mrd. Euro in der Krankenversicherung und 0,4 Mrd. Euro in der Pflegeversicherung.

Schaden- und Unfallversicherer: Beitragseinnahmen und Leistungen wachsen
Für die Schaden- und Unfallversicherung zeichnet sich 2011 eine positive Entwicklung bei den Beitragseinnahmen ab: 

Sie wachsen voraussichtlich um 2,5 Prozent auf 56,6 Mrd. Euro (Vorjahr: 55,1 Mrd. Euro). 

Damit baut die Branche den Aufwärtstrend des Vorjahres spürbar aus. Entscheidend hierfür ist die positive Entwicklung in der Kraftfahrtversicherung. Hier setzt sich die Tendenz des Vorjahres fort; die Beitragseinnahmen steigen 2011 aller Voraussicht nach um 3,5 Prozent (Vorjahr: +0,5 Prozent). In allen Versicherungszweigen verzeichnen die Schaden- und Unfallversicherer 2011 voraussichtlich ein Plus in der Beitragsentwicklung.

Ihre Leistungsstärke stellen die Schaden- und Unfallversicherer auch 2011 erneut unter Beweis: Die Leistungen steigen nach dem bereits leistungsintensiven Vorjahr nochmals um voraussichtlich 0,7 Prozent auf 43,6 Mrd. Euro. Ungeachtet des Ausnahmejahres des Elbehochwassers erreichen sie damit einen neuen Höchststand. Insbesondere bei den Kraftfahrtversicherern sowie Gewerbe- und Industrieversicherern steigen die Leistungsausgaben im Vergleich zum Vorjahr.

Erstmals seit zwei Jahren wächst der versicherungstechnische Gewinn der Schaden- und Unfallversicherer 2011 – von 0,9 Mrd. Euro auf voraussichtlich etwa 1,5 Mrd. Euro. Die Schaden-Kosten-Quote, die die Einnahmen und Ausgaben nach Schadenabwicklung und Abzug aller Verwaltungskosten wiedergibt, verbessert sich 2011 gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich einen Prozentpunkt auf 96 Prozent.




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